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<pre>Am 2Spieltag kostet die Bundesliga das Wochenende fast bis zum allerletzten Atemzug aus; aufgrund des vorherigen Massenandrangs in der Europa League nimmt die Frankfurter Eintracht den FC Schalke erst am Sonntagabend in Empfang.  <p> Gegen Hamburg (1:0), in Gladbach (0:2) und Köln (1:1) wurde jeweils eine lange Anlaufzeit benötigt, bis der Motor irgendwann dann doch auf Touren kam: Die Schlappe im Borussia-Park lässt dabei anklingen, dass sich ein solcher Spätstart namentlich gegen die Top-Teams als ungünstig erweist.  <p>  Wenngleich die Münchner in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen sind, scheint doch zumindest die vage Hoffnung auf ein einträgliches Gastspiel nicht gänzlich aus der Luft gegriffen zu sein — schließlich schwächte sich der Höhenflug des Tabellenführers zuletzt sukzessive ab. <p> Seitdem sind die Stuttgarter ungeschlagen. Nach zwei Unentschieden folgten drei Liga-Siege in Folge. Im neuen Jahr lief bislang alles wie am Schnürchen: zunächst holten sich die Brustringträger einen 3:1-Auswärtssieg in Köln, dann setzten sich die Schwaben zuhause gegen den Hamburger SV mit 2:1 durch. <p>  Allerdings ist noch längst nicht alles eitel Wonne in der Bankenmetropole, denn die Abstiegsgefahr ist dennoch nicht gebannt. Zwar sind die fixen Abstiegsplätze recht weit entfernt, doch der Relegationsplatz ist mit nur zwei Punkten Abstand in beängstigender Nähe.  </pre>


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<pre>„Wir haben letztes Jahr zweimal gegen die Bayern gespielt. Einmal waren wir kein Gegner, einmal waren wir über 70 Minuten ein sehr guter Gegner. Dieses Mal sind wir hoffentlich ein Gegner, der über 90 Minuten ebenbürtig ist.“  <p> Dass aber etwa die Differenz auf den SC Freiburg lediglich drei Punkte beträgt, spendet ob der aktuellen Entwicklung kaum noch Trost: Der Verlauf der Leistungskurve lässt nicht vermuten, in absehbarer Zeit zur benötigten Aufholjagd in der Lage zu sein.  <p>  FCA-Verteidiger Philipp Max: „Man selbst braucht einen sehr guten Tag, die Bayern brauchen einen schlechten Tag. Sich mit der besten Mannschaft der Welt zu messen, ist immer wieder etwas Besonderes. Es muss schon alles zusammenpassen, damit du da bestehen kannst.“ <p> Mittendrin befinden sich Mönchengladbach und Schalke 0Die Gladbacher haben zuletzt ein Wechselbad der Gefühle durchmachen müssen. Von himmelhochjauchzend, dem 2:1-Heimsieg gegen FC Bayern München, bis hin zu zu Tode betrübt innerhalb von nur einer Woche. <p>  Mithilfe der beiden Siege wurde der Heim-Lauf zudem auf bereits sechs ungeschlagene Vorstellungen in unmittelbarer Folge verlängert — entsprechend liegt der letzte weniger erquickliche Auftritt mittlerweile schon ziemlich genau vier Monate zurück (1:2 gegen Hannover).  </pre> 


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<pre> Im zweiten Durchgang war es Neuzugang Alassane Plea, der zum Ausgleich traf und so den Borussen einen Punkt rettete.  <p> Nicht nur daraus lässt sich folgern, dass der Umbruch in Gelsenkirchen längst noch nicht abgeschlossen ist; auch auf dem grünen Rasen weiß die neuformierte Schalker Elf noch nicht so recht wo sie steht.  <p>  Nach einem in der Hauptstadt eingefahrenen Dreier hätte immerhin noch einmal ein Hauch von internationaler Luft die WWK-Arena durchströmt — an die nun angesichts eines sich weiterhin auf fünf Zähler summierenden Rückstands auf Platz sieben beim besten Willen nicht mehr zu denken ist. <p>  Dank des beruhigenden Polsters könnte sich schon bald das Ausrufen ganz neuer Saisonziele erforderlich machen — angesichts eines überschaubaren Rückstands von nur vier Zählern scheint ein Abstecher in die Europa League aktuell ohnehin nur einen etwas größeren Steinwurf weit entfernt zu sein. <p>  für die „Fohlen“ war es saisonübergreifend bereits der dritte Sieg aus den letzten fünf Pflichtspielen- Damit kassierten die Westfalen in den letzten 10 Liga-Spielen gar nur zwei Niederlagen.  </pre>


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<pre> Die Zeit könnte für den detailverliebten Schweizer knapp werden, denn schon am Freitag müssen die Borussen in Hannover bei 96 antreten…  <p> Wir Wettfreunde sind jedenfalls der Überzeugung, dass der HSV wie bereits in den beiden Spielzeiten davor mit einer Niederlage ins neue Pflichtspiel-Jahr starten wird.   <p> Während die Eintracht derzeit mit 14 Punkten den 1Rang belegt, erfreuen sich die aufmüpfigen Lilien (15) momentan vom 1Rang aus am Leid des hinterherhinkenden großen Nachbarn. Dies könnte sich jedoch schon am Sonntag wieder ändern. <p>  Im Verlauf der 90 Minuten bekam zuvor auch die WWK-Arena einen eindrucksvollen Nachweis der Münchner Ausnahmestellung; obwohl nach dem Gastspiel in Sevilla sieben Spieler aus dem Team rotierten, wurde ein weiterer souveräner Sieg in die bereit liegenden trockenen Tücher gebracht.  <p> Neben Fabian werden auch Filip Kostic und Nicolai Müller, der immerhin in Freiburg traf, in den nächsten Wochen einen Zahn zulegen müssen, wenn die gesamte Last des Tore Schießens nicht allein auf Haller liegen soll.  </pre>


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<pre> „Es war ein sehr zähes Spiel, eine schwierige Nummer. Ich hätte mir etwas mehr Entlastung gewünscht, damit wir nicht so lange zittern müssen.“  <p> Am Freitag bekommen es die Süddeutschen somit nochmals gestärkt mit einem Widersacher zu tun, gegen den schon im Vorfeld eine erfreuliche Bilanz zu konstatieren ist: Die bisherigen sieben Abstecher an den Main wurden für vier Siege und ein weiteres Unentschieden genutzt.  <p>  Es spricht also einiges zugunsten der Fuggerstädter, die den Elan vom jüngsten Erfolg über den HSV in die letzten drei Saisonspiele mitnehmen wollen, angefangen bei der Partie in Gladbach. „Jetzt wird es ein heißer Tanz bis zum Saisonende und wir haben alles in der eigenen Hand“, so Augsburgs Daniel Baier. <p>  Nach zuvor vier sieglosen Auftritten hatten die Roten am vergangenen Wochenende endlich wieder mit vollen Händen zugegriffen: Dank des in Augsburg eroberten Dreiers kann es sich Hannover 96 nun erlauben, unbeschwert gegen den aus Dortmund anreisenden Tabellenführer aufzuspielen.  <p> Dass sämtliche Konkurrenten somit zunächst in Vorleistung gehen können, dürfte den Druck auf beide Mannschaften gewaltig erhöhen: So hätten etwa die Hessen im Falle eines Bremer Heimsiegs gegen Darmstadt das vorübergehende Abrutschen auf den Relegationsplatz zu beklagen.  </pre>


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